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    Nur noch kurz die Welt retten …

     

    … heißt es in einem Liedtext von Tim Bendzko. Schön wär’s, denken viele. Klimawandel, Artensterben, ungleich verteilte Rohstoffe – da kann ich ja doch nichts machen. Falsch. Man kann durchaus etwas bewirken, wie 34 Jugendherbergen im Nordwesten Deutschlands beweisen.

     

    Jill (9) und ihre Freundin Merle (10) können es kaum fassen, was sich da alles in ihrem Kescher tummelt. Hinter der Jugendherberge Lingen haben die beiden Viertklässlerinnen Insektenlarven, Schnecken und kleine Krebse aus dem Dieksee gefischt. Am Nachmittag steht ein Besuch im örtlichen Klärwerk an. Hier verfolgen sie, wie das Schmutzwasser gereinigt wird. Allmählich wird den beiden Schülerinnen auch klar, warum in der Jugendherberge alle Wasserhähne eine Spararmatur haben.

    „Schon vor 20 Jahren haben wir begonnen, Regenwasser aufzufangen und für die Toilettenspülung zu verwenden“, erzählt Anne Schröder-Haberland, Leiterin der Jugendherberge Lingen. „Seit der Zeit haben wir auch Sonnenkollektoren auf dem Dach.“ Die Technik helfe Geld zu sparen, „doch in erster Linie wollen wir etwas für das Klima tun“. Auch Klaus Hilling, pädagogischer Mitarbeiter der Jugendherberge, möchte die jungen Gäste für die Themen Klimawandel und Ressourcenschonung begeistern. Zum Beispiel wenn die Schüler als „Wasserdetektive“ mit dem Graslöwen unterwegs sind. Bei der „Entdeckungsreise Genuss“ steht gesunde Ernährung im Mittelpunkt.  „Wir erklären den Gästen unsere Hausphilosophie“, ergänzt Anne Schröder-Haberland. „Dabei erzähle ich auch, warum wir uns für den Veggie Day entschieden haben.“

    Kein Schwein gehabt und dennoch glücklich

    Und was hat also die pupsende Kuh mit der Zukunft der kleinen Merle zu tun? „Mit dem Verzicht auf Fleisch am Veggie Day leisten die Gäste selbst einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz“, berichtet Anne Schröder-Haberland. „Bei der Verpflegung wird der CO2-Ausstoß an diesem Tag um 22,5 Prozent gesenkt.“ Für den Einsatz von Bio-, regionalen und fair gehandelten Lebensmitteln erhielt die Jugendherberge außerdem das Bio-Zertifikat. Seit diesem Jahr ist die Jugendherberge „Modellhaus“ für den effizienten Einsatz von Energie, denn sie wird vollkommen klimaneutral betrieben. Der Weg zur Nachhaltigkeit ist auch messbar. Alle Kennzahlen wie Gästezufriedenheit, soziales Engagement, ökologischer Fußabdruck und andere werden in einem „Nachhaltigkeitsindex“ zusammengefasst. Das Beispiel der Jugendherberge Lingen macht Mut. Vielleicht gelingt es den Jugendherbergen, ein kleines Stück „die Welt zu retten“.

    Nachhaltig in die Zukunft

    Als erster DJH-Landesverband haben die „Jugendherbergen im Nordwesten“ ein nachhaltiges Unternehmenskonzept entwickelt. Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Modellprojekt wurde erfolgreich in die Praxis umgesetzt und in einem Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert.

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    Nachhaltigkeits-<br>bericht

    DJH-Landesverband Unterweser-Ems e. V., Februar 2014

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