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    "Rahmenkonzept für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung im DJH" beschlossen

     

    Die Jugendherbergen wollen sich umfassend nachhaltig entwickeln. Bei der DJH-Mitgliederversammlung am 22. November 2014 in Prora haben die 120 Delegierten mit überwältigender Mehrheit das "Rahmenkonzept für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung im DJH" beschlossen.

     

    Das jetzt verabschiedete Rahmenkonzept sieht ein dreistufiges Verfahren vor. Damit werden die unterschiedlichen Geschwindigkeiten innerhalb des DJH berücksichtigt. Es sichert eine breite innerverbandliche Unterstützung.

     Im ersten Schritt werden nachhaltige Projekte in einzelnen Jugendherbergen umgesetzt. Im zweiten Schritt wird ein niederschwelliger Einstieg gewählt ("Erlebnis Nachhaltigkeit light"). In der Endstufe wird ein umfassendes nachhaltiges Unternehmenskonzept (nach dem Modell des DJH-Landesverbandes Unterweser-Ems) verwirklicht.

    Für das DJH ist das Thema keineswegs neu, wie die zahlreiche Modellprojekte und die 20 Umwelt|Jugendherbergen belegen. Jugendherbergen setzen bereits jetzt regenerativen Strom, Solartechnik, Holzheizungen und weitere innovative Technik zum Schutz des Klimas ein. Die erste CO2-neutrale Jugendunterkunft in Deutschland war die Jugendherberge Brilon, inzwischen arbeiten fünf Jugendherbergen klimaneutral. Ferner werden vielfach Bio-Lebensmittel verwendet, regelmäßige Veggiedays veranstaltet und vieles mehr. Durch pädagogische Programme wird den jugendlichen Gästen die Bedeutung einer nachhaltigen Vorgehensweise ganz praktisch vermittelt.

    "Eine nachhaltige Werteorientierung ist nicht nur aus ideellen Gründen interessant, sondern langfristig geradezu die Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Wirtschaftlichkeit, Innovation, Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit müssen als Einheit gedacht werden", stellte DJH-Präsidentin Angela Braasch-Eggert fest.

    Die Delegierten der Mitgliederversammlung genehmigten außerdem den Jahresabschluss 2013, und entlasteten den Vorstand sowie die Geschäftsführung. Ferner wurde der Wirtschaftsplan 2015 des DJH-Hauptverbandes beschlossen.

     

    Preise übergeben

    Unter dem Motto "Lust auf Zukunft" hat das DJH auf seine 25-jährigen Erfahrungen mit nachhaltiger Entwicklung hingewiesen. Aus Anlass des Silberjubiläums wurde ein Wettbewerb ausgelobt.

    Für ihre gelungenen Fotos zeichnete DJH-Präsidentin Angela Braasch-Eggert vier DJH-Mitglieder aus: Anja Dupré, Michael Diekmann, Silvia Gödel und Kirsten Pfeiffer. In der Kategorie Jugendherbergen waren die Häuser in Brilon, Lingen und Tönning erfolgreich. Für innovative Programme wurden die Jugendherbergen Eichstätt, Mardorf, Lindlar und Ueckermünde geehrt. In der Kategorie Projekte konnten der DJH-Landesverband Unterweser-Ems, die Jugendherberge Brilon, die Alpinen Studienplätze in Bayern und die Jugendherberge Grumbach Preise entgegennehmen. Als Protagonisten wurden Bernd Lampe (Referent für nachhaltige Entwicklung in der DJH-Hauptgeschäftsstelle), Dorothee und Ulrich Wenken (Jugendherberge Brilon), Markus Achatz (DJH-Landesverband Bayern) sowie Petra und Wolfgang Müller (Jugendherberge Strehla) geehrt.

    Zu den Siegern

    Die Mitgliederversammlung selbst wurde erstmals klimaneutral durchgeführt. Dies gelang durch Klimaschutzmaßnahmen am Veranstaltungsort und der Jugendherberge sowie mittels einer Ausgleichszahlung an ein Projekt in Panama.

     

     

     

    Grußwort der Kanzlerin

     

    Zuspruch erhielt das DJH auf dem Weg zur Nachhaltigkeit auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel. In einem schriftlichen Grußwort teilte sie den Delegierten der Mitgliederversammlung mit: "Zum Selbstverständnis der Jugendherbergen als werteorientierte Begegnungs-, Bildungs- und Erholungsstätten gehört auch, dass sie sich dem Umweltschutzgedanken verpflichtet sehen und Nachhaltigkeit zum Programm machen – für ihre Gäste und für sich selbst. Für ihr wertvolles Engagement danke ich allen Mitwirkenden."

    Persönlich anwesend war Kerstin Kassner, Bundestagsabgeordnete und tourismuspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. Sie ging auf die Bedeutung des Kinder- und Jugendtourismus in Mecklenburg-Vorpommern ein. Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, lobte die enge Zusammenarbeit mit dem DJH, die sich in zahlreichen Projekten bewährt habe. André Nowak vom Vorstand des Vereins "Tourismus für Alle Deutschland e. V. – NatKo", warb in seinem Grußwort für den barrierefreien Tourismus. Ein weiteres schriftliches Grußwort ging von der Europaabgeordneten Iris Hoffmann ein.

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    DJH-Landesverband Unterweser-Ems e. V., Februar 2014

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