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    Bundesfreiwilliger begeistert Schüler für nachhaltiges Kochen und Backen

     

    Nachhaltigkeit bleibt oft nur ein Schlagwort. Ron Grunwald, Bundesfreiwilliger in der Jugendherberge Burg Stargard, ging einen Schritt weiter und hat den sperrigen Begriff mit Leben erfüllt. Angeregt durch ein Seminar des DJH-Hauptverbands kam der 21-Jährige auf die Idee, Schülerinnen und Schüler auf ganz praktische Weise mit dem Prinzip Nachhaltigkeit vertraut zu machen.

    Während seines Freiwilligenjahres nimmt Ron Grunwald am Seminar »Weiterbildung Lerninitiator außerschulische Nachhaltigkeitsbildung« (WLaN) teil. Es wurde vom DJH-Hauptverband entwickelt und gliedert sich in vier einwöchige Module. Den pädagogischen Rahmen liefert die »Bildung für Nachhaltige Entwicklung« (BNE). Mit dem erworbenen Zertifikat »Lerninitiator« ist es Ron Grunwald möglich, Kinder und Jugendliche auf Klassenfahrten, bei Ferienspielen oder in Bildungscamps zu begleiten.


    Ob sich die BFDler auch eignen, sollen sie mit einem Abschlussprojekt unter Beweis stellen. Für seine ganz persönliche »Bewährungsprobe«, so Ron Grunwald, wandte er sich an die fünfte Klasse seiner früheren Schule seines Heimatortes Rechlin. »Was ist Nachhaltigkeit? Wir als Menschen sollten einfach lernen, besser mit der Umwelt umzugehen «, meinte der 21-Jährige. »Es fängt schon mit der Nahrung an. Wir kaufen im Lebensmittelmarkt zum Beispiel Erdbeeren aus Spanien. Das muss nicht sein, denn wenn man bedenkt, was sie für eine Reise hinter sich haben und was dadurch an Kohlendioxid in die Umwelt gelangt.«


    Mit den 15 Schülerinnen und Schülern wollte er zeigen, dass es auch anders und dass es auch ökologischer und gesünder geht. Zu Hause experimentierte er zunächst mit Spaghetti aus Dinkelmehl mit Bolognese-Sauce und mit Champignon-Sahne. Die Zutaten stammten aus der Umgebung und aus Bio-Produktion. Am 16. Mai 2014 war es dann soweit. Mit Unterstützung eines Lehrers kochte die fünfte Klasse die Rezepte von Ron Grunwald nach und bot allen 60 Mitschülern ein warmes Mittagessen an. »Allen hat es geschmeckt«, berichtete er.


    Dinkelmehl ist aus ernährungsphysiologischer Sicht besser als Weizen. Es enthält mehr und höherwertiges Eiweiß, mehr Vitamine und höhere Mineralstoffgehalte.


    Außerdem lud die Schulklasse alle Rechliner zu einem Kuchenbasar und einem Klima-Snackbüfett auf dem Marktplatz des 2.000-Einwohner-Ortes ein. Zum Backen verwendeten die Jugendlichen wiederum Dinkelmehl und Zutaten aus er Natur. Hinein kam »alles, was man so findet«, kommentierte Ron Grunwald. »Auch Schnittlauch und Petersilie. Zum Abrunden haben wir dann Zuckerrübensirup genommen.« Damit der Stand den Passanten auch auffiel, stimmten die Schüler Lieder zum Thema Nachhaltigkeit an.


    Den Rechlinern scheint die Abwechslung gemundet zu haben. »Es ist nur sehr wenig Kuchen übrig geblieben«, sagte Ron Grunwald erfreut. Auch beruflich wird er seine Erfahrungen verwenden können. Nach dem Bundesfreiwilligendienst beginnt er eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher.

     

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